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Chaostreff am 13.04.2016

Beim letzten Treffen haben wir wieder ├╝ber dies und das geredet. In Erinnerung sind mir folgende Themen geblieben.

Spiel der Woche

Dieses Mal habe ich das Spiel Factorio vorgestellt. Factorio ist ein Early-Access Spiel und f├╝hlt sich ein bisschen wie an wie Minecraft mit Tekkit und Railcraft. Es geht um Crafting und vor allem um Automatisierung. Nach und nach lassen sich komplexe Fabriken bauen und unter anderem mit Z├╝gen verbinden. Au├čerdem bieten die Entwickler eine umfangreiche Modding-API an.

Trotz der eher bescheidenen Grafik lief das Spiel nicht wirklich gut auf meinen T400. Es gibt aber Linux Support und die Entwickler stellen auch eine kleine Demo bereit.

Colocation

Kai hat sich ein eigenes Colocation Rack gemietet und alle seine Server dorthin umgezogen. Er hat uns ein paar Eindr├╝cke vermittelt wie der Umzug lief und auf welche Besonderheiten zu achten ist. Zum Beispiel sollte man seine Patchkabel immer etwas l├Ąnger kaufen, damit am Ende nicht ein paar Zentimeter fehlen.

Au├čerdem ging es noch um Ausfallsicherheit f├╝r vServer und mit welchen M├Âglichkeiten man diese Verbessern kann.

Android Backups

Weil ich mein Smartphone mit Cyanogenmod flashen wollte musste ich ein vollst├Ąndiges Backup anlegen. Meine Idee war das Backup mit adb zu erstellen. Ein vollst├Ąndiges Backup l├Ąsst sich so auch anlegen. Allerdings h├Ątte ich gerne die M├Âglichkeit aus dem Backup nur einzelne Apps wiederherzustellen. Das scheint mit dem adb Backup nicht m├Âglich zu sein. Letztendlich habe ich dann eine App verwendet um mir entsprechende Backups zu erstellen, aber eine Kommandozeilenl├Âsung w├Ąre mir lieber gewesen.

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R├╝ckschau vom 30.03.2016

Na bevor der Blog hier ganz einschl├Ąft erz├Ąhle ich heute mal wieder was auf dem Chaostreff denn so passiert ist ­čÖé Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht mehr regelm├Ą├čig treffen w├╝rden, das Problem ist viel mehr, dass meistens niemand so recht die Motivation findet eine R├╝ckschau zu schreiben.

Again what learned

Um den Sim Lock f├╝r ein iPhone zu entfernen muss man wohl das iPhone an einen Rechner mit iTunes abschlie├čen. Thomas l├Âste das dann ganz pragmatisch: 500mb iTunes runterladen, installieren. iPhone anschlie├čen, Sim Sperre entfernen, iTunes deinstallieren.

Quote of the day

Diese .com Domains funktionieren dann ja auch weltweit, oder? Weil .de Domains sind ja nur in Deutschland erreichbar.

Spielen unter Linux

IMG_20160330_213002Jan zeigte uns dann noch das Spiel Human Resource Machine, das er unter Linux auf einem doch schon etwas betagten Thinkpad T400 ohne Probleme starten konnte. Wem es was sagt, das Spiel ist von den gleichen Machern wie World of Goo, das ich damals auch sehr gerne gespielt habe.

Es geht bei Human Resource Machine darum spielerisch Programmieraufgaben zu l├Âsen. Man zieht verschiedene Aktionen auf ein Feld um Boxen von der Inbox in die Outbox zu bekommen und dabei die gestellte Aufgabe zu l├Âsen.

Und sonst?

Ansonsten ging es noch um Cheating in GTA 5 und┬á Reverse-Engineering durch abschneiden und abfotografieren einzelner Schichten eines Crypto-Chips. Wir diskutierten au├čerdem um die Sinnhaftigkeit verschiedener CAs (Certificate Authorities) und noch vieles mehr, das ich entweder vergessen habe, oder direkt verpasst habe, da ich heute leider erst etwas sp├Ąter gekommen bin.

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Chaostreff am 13.1.2016

Der erste Chaostreff im neuen Jahr begann erstmal damit, dass wir uns vor verschlossener Gastst├Ątte standen, da wir nicht wussten, dass dort noch Betriebsurlaub war. Wir haben uns dann spontan f├╝r ein anderes Restaurant in der N├Ąhe entschieden. Insgesamt waren wir zu dritt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob einfach sonst niemand kommen wollte, oder ob vielleicht einige nichts davon mitbekommen hatten, dass wir spontan das Restaurant gewechselt hatten (trotz Mail an die Mailingliste und Blog-Eintrag).

Da wir ja ein Chaostreff sind kamen wir nat├╝rlich nicht um das Thema 32C3 herum. Von uns war zwar keiner dort, dennoch haben wir uns einige der Aufgezeichneten Vortr├Ąge angesehen. Einig waren wir uns auf jeden Fall, dass man „Hacker Jeopardy“ nicht verpassen darf.

Auch kamen wir wieder auf unsere Idee von einer gemeinsamen Hardware-Bastelei zur├╝ck. Jans Idee war, dass ja jeder f├╝r sich irgendein kleines Fahrzeug basteln k├Ânnte und man diese nachher irgendwann mit Schwarmintelligenz ausstatten k├Ânnte. Damit k├Ânnte man sie dann gemeinsam irgendwelche Aufgaben l├Âsen lassen.

In der Technik-Welt ist auch VR (Virtual Reality) ein gro├čes Thema. Demn├Ąchst werden wohl die zwei gro├čen erwarteten Modelle, die Oculus Rift und die HTC Vive herauskommen. Leider werden diese wohl beide preislich eher unattraktiv, vor allem wenn man bedenkt, dass man dazu auch noch einige hundert Euro f├╝r eine neue Grafikkarte investieren m├╝sste, um diese sinnvoll nutzen zu k├Ânnen.

In die ├Ąhnliche Richtung und doch wieder ganz anders geht AR (Augmented Reality). Hier wird einem keine k├╝nstliche Welt vor Augen gehalten, sondern es werden in die reale Welt zus├Ątzliche Objekte projiziert. Microsoft hatte hier vor einer Weile auch schon eine AR Brille, die Holo Lens, vorgestellt. Michael hatte hier die Vision von Echtzeitanleitungen zum Fahrrad/Auto reparieren, oder Hilfestellungen beim Erlernen eines Instruments.

Zudem ging es noch um Star Wars, Ideen zu einem FabLab in Gunzenhausen und wir haben festgestellt, dass heute ja eigentlich gar kein Chaostreff w├Ąre, da es ja eine gerade Kalenderwoche ist. Demnach ist also n├Ąchste Woche schon wieder ein Chaostreff, selber Ort, selbe Uhrzeit wie immer ­čÖé

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Chaos spontan: Heute im San Marco

Kurze Info an alle, die heute eventuell noch vorbei schauen wollten:

Das Hafner hat leider aktuell noch Betriebsurlaub, was wir leider erst festgestellt hatten als wir schon vor verschlossener T├╝r standen.

Deshalb sind wir heute spontan im San Marco (Gerberstr. 1, Gunzenhausen).

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Chaostreff am 16.12.2015

Es war einmal vor zwei Wochen in der oft stressigen Adventszeit wie so oft in diesem Jahr, jeden zweiten Mittwoch, im Lokal Hafner…
Wer jetzt denkt es kommt eine R├╝ckschau, den muss ich leider entt├Ąuschen. Wir hatten uns zwar zahlreich getroffen und wieder jede menge interessanter Themen besprochen, aber wir dachten uns, bevor wir am 30.12.2015 mit dem n├Ąchsten Treff das Chaos-Jahr abschlie├čen (es fand dann aus Gr├╝nden doch kein Treffen im alten Jahr mehr statt), ein kleiner Ausblick in die Zukunft:

Was streben wir an? Was wollen wir tun? Welche Themen k├Ânnten wir genauer betrachten, welche neu dazu gewinnen? Und ja, was ist mit basteln?!?

Eine gro├če Drohne (Quadrocopter) als Bausatz war der erste Gedanke. Dieser wurde aber wieder etwas verworfen. Zu teuer und vor allem wer soll diesen am Schluss des Projekts besitzen. Wir haben an dieser Idee dennoch etwas festgehalten. Wenn es genug Zustimmung gibt, soll das bis jetzt erdachte Projekt wie-folgt aussehen: Jeder kaufe sich einen kleinen Quadrocopter, Multicopter, Roboter oder ein sonstiges programmierbares Vehikel, welches man am liebsten hat und in das pers├Ânliche Budget passt. Das Gruppenprojekt best├╝nde dann darin diese Ger├Ątschaften so zu programmieren, dass diese zusammenarbeiten und die ein oder andere Aufgabe meistern.
So kann jeder sein bevorzugtes Elektrospielzeug einbringen und es ist f├╝r genug Bastel- und Programmierspa├č gesorgt. Wer sich keine Hardware kaufen m├Âchte kann dennoch mit beim Programmieren helfen und sollte jemand den Chaostreff GUN erst entdecken, kann dieser problemlos einsteigen.

Ein weiterer Gedanke f├╝r die Zukunft, der f├╝r die Bastler und Technik-Interessierten in und rund um Gunzenhausen einen Platz f├╝r kreativen Freiraum geben k├Ânnte, ein FabLab.
Wenn auch ein ferner Gedanke, so muss man ihn keimen lassen. Auch andere FabLabs haben ├╝ber ein Jahr gebraucht um Interessenten zu sammeln und zu informieren, bevor die Umsetzung konkreter wurde. Hierzu m├Âchte ich ein paar Links teilen:
http://fablab-rothenburg.de/
http://www.ronair.tv/kunstundkultur.php?ID=840

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Chaostreff am 18.11.2015

Am 18.11., dass ist jetzt schon zwei Wochen her, haben wir uns wieder getroffen um ├╝ber aktuelles und weniger aktuelles zu reden. Dabei ging es unter anderem um Let’s Encrypt, die kostenlos und automatisch TLS Zertifikate ausstellen m├Âchten. Aktuell l├Ąuft noch die Closed Beta Phase, aber wir haben schon einen Zugang ergattern k├Ânnen und so ist diese Seite bereits mit einem Let’s Encrypt Zertifikat ausgestattet.

Bernd hat uns sein neues Projekt vorgestellt, bei dem er USB Anschl├╝sse 3D drucken will. Dazu hat anhand der Spezifikationen ein Modell erstellt und schon einen Teil als Beispiel gedruckt.

Kai und Thomas haben sich ├╝ber die Vor- und Nachteile von Proxmox und OpenStack ausgetauscht und dann auch kurz gezeigt wie sie damit ihre VMs verwalten.

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Gegen Ende hat sich Thomas dann noch an dem Wargame Bandit versucht, bei dem man sich per SSH auf einen Server einloggen muss und dort dann mit Standard Tools R├Ątsel l├Âsen muss um das Passwort f├╝r das n├Ąchste Level zu erhalten.
Hier haben dann auch alle ganz gespannt zugesehen, wie Thomas sich durch durch die levels und mehrfach verschachtelte Archive gek├Ąmpft hat.
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Chaostreff am 04.11.2015

Wenn Nerds auf Nerds treffen, dann ist mal wieder Chaostreff im Hafner in Gunzenhausen.

In gem├╝tlicher Atmosph├Ąre haben wir uns ├╝ber aktuelle IT und Computerthemen unterhalten, wie auch die neuen Computerspiele und neue Techniken.

Jan stellte uns ein n├╝tzliches Tool vor um die WordPress Sicherheit zu ├╝berpr├╝fen. Das Programm hei├čt „WPScan“ und man kann es auf Github (HIER) finden. Das Tool ├╝berpr├╝ft remote ob alle Plugins/Themes auf dem aktuellsten Stand sind und welche bekannten Sicherheitsl├╝cken diese haben. Dies erleichtert die Arbeit des Administrators ein wenig. Die Software basiert auf Ruby und ist auf Debian und Ubuntu kinderleicht zu installieren!

Mit Thomas haben wir ein wenig im Netzwerk „herumgeschn├╝ffelt“ und konnten auch diverse nette „Nach-Hause-Telefonieren“ Prozesse bei Windows finden ­čśë

Das absolute Highlight war aber wie immer das Abendessen, welches super geschmeckt hat (#schleichwerbung)

Zwischendurch spielten wir ein wenig Schach auf einen Lenovo Yoga, was sich ideal daf├╝r eignet, probierten eine Cardboard VR Brille von Google aus und unterhielten uns auch viel ├╝ber Servertechnik.

Eigentlich schon viel f├╝r einen so kurzen Abend! Bis zum n├Ąchsten mal am 18.11.2015 im Hafner!

Beitragsbild:

Creative Commons Lizenzvertrag
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Chaostreff am 07.10.2015

In Chaotischer Regelm├Ą├čigkeit haben wir uns nach wiedereinmal zwei Wochen im Hafner zusammengefunden. Mit ganzen 2┬│ Anwesenden Chaoten haben wir dieses Mal ein gem├╝tliches Treffen abhalten k├Ânnen.

Anfangs diskutierten wir ├╝ber unterschiedliche Linux-Distributionen, allem voran Debian und den unz├Ąhligen, auf Debian basierten Distros wie etwa Ubuntu oder Mint. Nun da jemand ein Debian-Image ben├Âtigte aber keine Zeit zum Download hatte, konnte man gl├╝cklicherweise mit einem TAILS-Stick weiterhelfen.

TAILS ist zwar nicht direkt Debian, aber hat so seine Vorz├╝ge besonders im Umgang mit Anonymisierung und dem TOR-Netzwerk. #coolstuff┬á Wof├╝r steht TAILS eigentlich? Irgendwas mit Fuchsschw├Ąnzen glaub‘ ich.

Nun T.A.I.L.S ist ein Akronym f├╝r „The amnestic incognito live-system“. Das System wurde vor allem durch Snowden bekannt, der es selbst benutzt haben soll. Das allein macht TAILS schon mal zu einer interessanten Linux-Distro die man gerne mal ausprobieren kann. (nat├╝rlich nur zu Bildungszwecken) TAILS

Weitere interessante Linux-Distributionen kann man auf distrowatch vergleichen.

 

Weitere Diskussionen handelten von Grafikkarten und deren Rolle in unseren Rechnern. Es ist doch auch jedesmal eine sch..├Âne(!) Herausforderung NVIDIA-Grafikkarten mit Linux-System zu verwenden, war eine Erkenntnis des Abends.

So redeten wir dar├╝ber, welche Betriebstemperaturen nun f├╝r eine moderne Grafikkarte angemessen sind, oder ob man die Hardware am besten mit diversen K├╝hltechniken in die Eiszeit schickt.

Nun wenn man neben Minecraft auch aufwendige CAD-Anwendungen oder das n├Ąchste ANNO 4203 verwenden m├Âchte, kommt man wohl kaum darum herum, die teure High-End Hardware etwas abzuk├╝hlen. Ganz so schwierig zu k├╝hlen, wie etwa ein franz├Âsisches Fusionskraftwerk sind unsere Grafikkarten dann doch nicht.

 

Nachdem wir dann noch ├╝ber alte USB-Dongles diskutierten, und wie man diese m├Âglicherweise auch Zweck entfremden k├Ânnte, wurde auch wieder der Wunsch lauter:

Lass uns was basteln!

Ja Basteln klingt nach einer sehr guten Idee! Da schon bei vorherigen Treffen w├╝nsche nach sowohl Hardware- als auch Softwarebasteleien immer wieder laut wurden sollten wir langsam etwas konkreter werden. Als Location kann ich mal f├╝r eine begrenzte Teilnehmerzahl einfach mein Wohnung anbieten und ich Hoffe, dass wir uns beim n├Ąchsten Treffen auf eine Aufgabe einigen k├Ânnen. ­čśë

 

Am Ende hatten wir noch eine kurze Unterhaltung zu Cloud-Computing und speziell zu OpenStack, welches als OpenSource-L├Âsung gute Chancen hat, Cloud-Computing zu standartisieren und Entwickler mit einheitlichen APIs und L├Âsungen ausstatten kann. Derzeit, bei den gro├čen Betreibern wie Microsoft Azure oder Amazon Web-Services bieten diese eher eigene APIs an, die f├╝r unterschiedliche Zwecke Vor- und Nachteile bringen.

 

So freuen wir uns, bis in zwei Wochen uns wieder zusammen zu setzen und uns ├╝ber unterschiedlichste Themen aus dem Chaos des modernen Alltags austauschen zu k├Ânnen und hoffentlich (bald!) mal ein gemeinsames Projekt in Angriff nehmen k├Ânnen.

#Weltfrieden ­čÖé

 

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Chaostreff am 23.9.2015

Wieder sind 2 Wochen vergangen und es fanden sich 4 Leute zu einem geordnet  chaotischem Treffen.

Bunt verteilt ├╝ber verschiedene Kategorien gab es spannende Themen, ├╝ber die sich ausgetauscht wurde. Unter anderem E-Mail, das trotz einiger Schw├Ąchen weiterhin eines der bekanntesten Kommunikationsmittel darstellt. Hier wurde von uns ein m├Âgliches System erdacht, um beispielsweise die Anzahl unerw├╝nschter Newsletter mithilfe einer Art Signatur zu reduzieren, was allerdings aufgrund der Komplexit├Ąt und der schnell wachsenden Anzahl an Public-/Privatekeys, die hier ben├Âtigt werden, verworfen wurde.

Apropos Komplexit├Ąt, ernsthafte Konkurrenz zu dem etablierten System E-Mail stellen Instant Messenger dar. Popul├Ąre Beispiele hierf├╝r sind Whatsapp oder Telegram, die von einer riesigen Anzahl an Usern genutzt werden.
Die Registrierung und Nutzung gestaltet sich als einfach: Telefonnummer angeben und los, keine aufw├Ąndige Anbietersuche, Nickname- und Passwortvergabe. Sicherheit und Privatsph├Ąre stehen hier an hinterster Stelle. Vor Allem Open Source-Alternativen tun sich an dieser Stelle schwer, da diese von Leuten mit anderer Zielen entworfen wurde. Hierbei geht es meist um die eigenen Anwendungsf├Ąlle, wohingehend die neuen Startups eine v├Âllig andere Nutzergruppe im Visier haben, auf die das Gesamtsystem abgestimmt wird.

Weiteres Thema zu verschiedensten Anwendungen waren die beiden Arten, wie man Anwendungen gestaltet. Auf der einen Seite stand hier die eierlegende Wollmilchsau, die nebenbei auch noch Kaffee kocht, w├Ąhrend man beispielsweise im Internet surft. Auf der anderen Seite eine Vielzahl von hochspezialisierten Anwendungen, die nach dem KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid) arbeiten. Hier st├Â├čt man auf einige Probleme, sollte man ein Programm verwenden, das zwar alles kann, aber nichts richtig, so ist das genauso schlimm, wie einen ganzen Werkzeugkoffer voller spezialisierter Tools, deren Existenz man bei der H├Ąlfte nicht bewusst ist und die andere H├Ąlfte so verunstaltet um das gew├╝nschte Ergebnis zu erzielen.

Daraus ergab sich auch als kr├Ânender Abschluss eine relativ lustige Diskussion dar├╝ber, ob es nicht benutzerfreundlich w├Ąre, das bekannte Office-Programm, welches man hier nimmt sei dahingestellt, so zu ver├Ąndern, dass der Nutzer statt der 5 oder 6 Programme, die er mitgeliefert bekommt, ein einzelnes Multidokument bearbeitet. Entweder soll sich dieses so anpassen, dass derjenige, der es nutzt, auf den einzelnen Feldern nur die Men├╝punkte sieht, die er ben├Âtigt, sollte er beispielsweise eine Tabelle einrichten, um diese im Rahmen eines Word-Dokuments zu nutzen oder in einer Pr├Ąsentation einbinden. Alternativ k├Ânnte man auch zu jedem Zeitpunkt alle Punkte einblenden, was jedoch zu noch verschachtelteren Men├╝s f├╝hrt, als sie zum jetzigen Zeitpunkt schon existieren. Am Ende k├Ânnte dies den Anwender noch mehr irritieren und frustrieren wodurch jetzt noch nicht bekannt ist, unter welchen Umst├Ąnden sich welche Methode besser eignen w├╝rde.

 

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Chaostreff am 9.9.2015

DSC_0440Es ist jetzt schon wieder eineinhalb Wochen her, seit wir uns das letzte Mal getroffen haben. Aber ich habe den R├╝ckblick nicht vergessen und hier kommt er auch. Ein Bild haben wir zwar gemacht (bzw. eigentlich sogar ganz viele) aber das muss nachgereicht werden.

Wir waren wieder zu viert und haben einen netten Abend im Hafner verbracht. Zuerst haben wir ├╝ber Geocaching gefachsimpelt und das geht ja bekanntlich am Besten, wenn niemand so richtig Ahnung hat, so auch in diesem Fall. Keiner von uns war da bisher besonders aktiv oder hat einen Account auf geocaching.com. Ich habe jetzt aber doch wieder Lust bekommen das nochmal auszuprobieren.

Weiter ging es dann mit Virtual Reality und alternativen Anzeigemethoden im Allgemeinen. Die einfachen VR Brillen, bei denen man sein Smartphone als Display verwenden kann, hatten die meisten schon ausprobiert. Die Euphorie dar├╝ber hielt sich aber in Grenzen. Spannender sind da schon die VR Brillen mit eigenem und vor allem h├Âher aufgel├Âstem Display. Allerdings bleibt hier abzuwarten, ob es genug interessante Anwendungen geben wird und ob das Gewicht der Brille nicht irgendwann st├Ârt. So kamen wir dann auf die HoloLens von Microsoft, welche durchsichtige Gl├Ąser hat und virtuelle Objekte in den realen Raum projizieren kann. Einen gro├čen Nachteil haben alle Brillen aber: man kann sie nur alleine benutzen. Ob aber Bildschirmtische die L├Âsung sind ist auch eher zweifelhaft. Es k├Ânnten zwar viele Leute um den Tisch sitzen um sich zum Beispiel Fotos anzusehen, aber irgendjemand sieht die Bilder dann immer verkehrt herum. Daf├╝r w├╝rde sich also ein SmartTV an einer Wand besser eignen. Da verwundert es dann auch nicht, dass die Bildschirmtische keinen richtigen Boom erlebt haben. Au├čer nat├╝rlich in Krimiserien im Fernsehen. Die TV-Polizisten scheinen die einzigen zu sein, die ohne diese Tische kaum noch ihre Arbeit erledigen k├Ânnen.

Ein paar Worte haben wir noch zu Cloudcomputing und Virtualisierung verloren und wie man die ganzen Server denn verwalten soll. Puppet und Chef sind da bekannte Konfigurationswerkzeuge, ich habe vor ein paar Wochen aber vor allem Ansible entdeckt. Ansible kommt ohne Client aus und verbindet sich per SSH um mit Python Skripten die Konfiguration des Servers vorzunehmen. Die Einstiegsh├╝rde ist also sehr niedrig. Auch das Anlegen eines Playbooks ist nicht schwierig. In Playbooks wird Ansible mitgeteilt, was auf welchen Servern wie eingestellt werden soll. Ich habe dann auch ein paar kleine Beispiele gezeigt, unter anderem wie man mit einem Playbook alle Server mit apt aktualisiert. Das entsprechende Playbook gibt es hier nat├╝rlich auch:

# gather all hosts that use apt as package manager
- hosts: all
  tasks:
    - name: group hosts by PkgMgr
      group_by: key=PkgMgr_{{ ansible_pkg_mgr }}
      changed_when: False

# update packages on hosts with apt
- hosts: PkgMgr_apt
  gather_facts: False
  become: true
  tasks:
  - name: update package index
    apt: update_cache=yes cache_valid_time=3600
  - name: upgrade packages
    apt: upgrade=safe

Auf dem Foto wollte sich dann auch der Kellner verewigen, aber mal sehen ob wir noch ein anderes passendes Foto haben. Wie gesagt, das werden wir nachreichen.

Update: Jetzt endlich auch mit Bild. ­čÖé