Chaostreff am 31.08.2016

Pokemon go geht auch an uns nicht spurlos vorbei. So war es auch heute mal wieder Thema, wobei das allgemeine Interesse schon abzuflachen scheint.

Das Interesse wurde dann von Kai’s Laptop angezogen. Ein kleines, leichtes und auch relativ günstiges Lenovo Yoga.

Von der Qualität her scheint es auch ganz in Ordnung zu sein. Zumindest hat es schon einen Sturz aus Tischhöhe direkt auf die Kante relativ unbeschadet überstanden.

Ansonsten haben wir noch festgestellt, dass SSDs inzwischen unabdingbar sind. Gerade für Laptops bringen sie doch einige Vorteile.

Das sich in Planung befindliche lokale FabLab war heute auch mal wieder Thema, auch wenn es hier aktuell keine Neuigkeiten gibt.

Der Grund warum es die letzten male keine Rückschau gab liegt vermutlich daran, dass wir hauptsächlich Informatiker sind und somit von Natur aus faul sind 🙂

Chaostreff am 22.06.2016 (#29)

Kurz und knapp um was es ging:

Nicht alles ist immer digital. Es wird schon auch mal ein Buch gelesen, wobei hier auch der Trend zum eBook (-Reader) geht. Es ging unter anderem kurz um Bücher von Daniel Suarez oder Andreas Eschbach.

Das Thema FabLab war ein fester Tagespunkt. Vereinsgründung, Vorstandsämter und Arbeitsteilung waren hier heiß diskutierte Themen. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass vor allem die Arbeitsteilung je nach Verein unterschiedlich angegangen werden kann.
Auch haben wir uns darüber unterhalten, wer es sich vorstellen könnte in der Vorstandschaft beim FabLab vorn dabei zu sein.

Kann man Wikipedia ausdrucken?
Von E-Mailprogrammen wie Lotus Notes, zu LTO-Bandspeicher, zu der Frage wie groß ist Wikipedia und kann man es drucken. Es kamen schnell die nötigen Fakten auf den Tisch. Nach zu lesen – na wo wohl – unter Wikipedia [1][2].

Um auf das Thema Speichermedium zurückzukommen habe ich mein Halbwissen nochmal ergänzt. So genannter 5D Speicher kann jetzt schon weit aus mehr als nur Wikipedia auf einem Speichermedium speichern. Mit einer Speicherkapazität von 360TB hatte ich da wohl die zahl etwas falsch im Kopf. Golem.de hatte dazu in der Vergangenheit einen Artikel. Man kann also nur hoffen, dass diese Technik auch bald für die breite Masse verfügbar ist.

Burned stöberte am späten Abend noch in den zwei freien WLANs und da er keine anderen Teilnehmer sah, gab es etwas Verwunderung und Verwirrung. Auch verschiedene Android-Apps konnten keine anderen Clients in den WLANs finden, Wireshark zeigt nur den Traffic des eigenen Rechners, wir konnten uns darauf keinen rechten Reim machen. Grundsätzlich ist es aber denke ich sehr zu begrüßen, wenn man in einem öffentlichen WLAN derart geschützt wird.

Chaostreff am 25.05.2016 (#27)

Das erste Thema: Ein Jahr Chaos…?

Es wurde festgestellt, dass es uns schon über ein Jahr gibt. Oder doch nicht? Wir kamen zu dem Ergebnis, wenn man nach der Definition eines gregorianischen Kalenders argumentiert sind über 365 Tage seit dem ersten Treffen vergangen, aber andererseits kam auch der Gedanke auf es ganz anders zu sehen. Man betrachte die Anzahl an Kalenderwochen eines üblichen Jahres, den normalerweise festgesetzten Rhythmus für unsere Treffen und kommt so auf ~26 Treffen pro Jahr. Leider fand das ein oder andere Treffen nicht statt und so wusste es keiner Auswendig. Zum Glück zählt Jan in seinen Erinnerungsmails mit. Es war das 27. Treffen! 🙂

Thema zwei: Der Platz ist begrenzt!

Da sich für heute offiziell zwei Gäste für das Thema FabLab angekündigt hatten, war der Andrang sehr groß. Nach etwas Chaos war dann aber zum Glück eine Lösung gefunden, bei der die maximale Distanz zu jedem Anwesenden so gering wie möglich gehalten wurde. Der Kommunikation stand also nichts im Weg.

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Thema drei: Strom aus Licht, oder Licht aus Strom?

IMG_20160525_192105Thomas hatte ein kleines Spielzeug dabei. Ein Glas, ein Teelicht und dann noch Elektronik. Nicht das Licht der Kerze war entscheidend, sondern die davon abgegebene Hitze. Ein Peltier-Element mit je einem Kühlkörper auf jeder Seite erzeugt Strom aus der Temperaturdifferenz seiner beiden Seiten. Ein kleiner Spannungswandler mit USB-Anschluss versorgte dann eine kleine LED-Lampe.

Einen ähnlichen Aufbau fand ich hier auf der Make-Seite.

Thema vier: FabLab

Das Thema des Abends. Zwei Vertreterinnen des Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beschäftigen sich schon länger mit dem Thema FabLab im Rahmen der Zukunftsinitiative Altmühlfranken. Nachdem wir deren Seite beim letzten Treff gefunden hatten, hatte Bernd Kontakt aufgenommen. Prompt kam die Rückmeldung und das Interesse eines Treffens.
Jeder brachte Seite Wünsche und Gedanken mit ein. Was ist ein FabLab (für mich)? Was gibt es zu beachten? Was braucht man alles? Schnell war klar, dass es drei große Punkte gibt, die für die Gründung wichtig sind: Wer? Wo? Sponsoren?
Das Wer war mit diesem Treffen so gut wie geklärt. Bei dem Wo kam man zu dem Entschluss sich mal in Gunzenhausen auf die Suche zu machen. Weitere mögliche Standorte wie Weißenburg und Treuchtlingen waren auch im Gespräch. Als Sponsor hat die Firma Hetzner Online GmbH schon Interesse gemeldet.
Kontakt und Neuigkeiten für alle Interessenten findet Ihr hier:
http://www.altmuehlfranken.de/bildung/fablab/
https://www.facebook.com/FabLab-Altmühlfranken-508463242657050
Wir versuchen aber auch hier stets über neues zu berichten.

Chaostreff am 11.05.2016

Wir sind mal wieder auf das Thema FabLab gekommen. Wir haben dann diese Seite vom Altmühlfranken gefunden und direkt eine Mail an die Ansprechpartnerin geschrieben mit der Bitte um Infos, ich bin gespannt 🙂

Ein sehr interessantes Thema ist Tiny Tiny RSS, welches von Jan und mir zum Einsatz kommt. Es ist quasi ein self-hosted RSS-Feed-Aggregator. Natürlich gibts dazu auch ne App 😀 Ich habe mir damals mein Tiny Tiny RSS aufgesetzt als der Google Reader eingestellt wurde und bin vollkommen zufrieden damit.

Zudem ging es noch um Java und auch ein wenig Python gehacke war mit dabei 🙂

Als ich sah, dass Jens sich an seinem Laptop als erstes als root anmeldete um dann startx einzugeben war ich doch etwas sprachlos. Nachdem ich ihm kurz schilderte warum es sinnvoller ist X und damit dann die grafischen Programme als normaler Benutzer zu verwenden, erzählte er mir, dass er das so machen muss, da KDE als Benutzer nicht mehr starten will.

Ich habe nirgends eine sinnvolle Ausgabe gefunden und auch die Logs waren nicht aussagekräftig bzw. teilweise sogar leer. Nachdem die Dateien unter /home/$user wieder dem Benutzer zugeordnet wurden fiel uns noch auf, dass die Festplatte ziemlich voll war. Also noch ein bisschen Platz geschaffen und siehe da, Jens kann sich wieder als Benutzer an der grafischen Oberfläche anmelden. Problem gelöst 🙂

Chaostreff am 27.04.2016

Mal wieder ein Abend voller Chaos im Hafner…
Irgendwie sind wir auf das Thema Backup gekommen und um es kurz zu machen, Quote of the day:

Kein Backup? Kein Mitleid!

Kai erzählte, dass er an einem neuen Theme für unseren Blog arbeitet, wir sind gespannt 🙂

Wir lernten außerdem, dass in manchen Schulen das Thema ‚Datenbanken/SQL‘ anhand von Microsoft Excel (ja Excel, nicht Access) beigebracht wird. Da kam dann auch die berechtigte Frage auf wie man denn da dann ein INSERT oder UPDATE ausführt. Wir sind zu keiner Antwort gekommen. Wenn ihr die Lösung habt, dann erhellt uns bitte 🙂

IMG_20160427_214442Wir haben zwar festgestellt, dass wir alle keine großen Apple-Fanboys sind, trotzdem haben wir uns aus unerklärlichen Gründen mal über die aktuelle Produktpalette informiert und getestet wie viel Geld man denn so für einen einzelnen Mac-Rechner ausgeben kann 😀

Wir haben uns dann wider Erwarten übrigens dazu entschlossen doch keinen Mac Pro zu kaufen 😉

Chaostreff am 13.04.2016

Beim letzten Treffen haben wir wieder über dies und das geredet. In Erinnerung sind mir folgende Themen geblieben.

Spiel der Woche

Dieses Mal habe ich das Spiel Factorio vorgestellt. Factorio ist ein Early-Access Spiel und fühlt sich ein bisschen wie an wie Minecraft mit Tekkit und Railcraft. Es geht um Crafting und vor allem um Automatisierung. Nach und nach lassen sich komplexe Fabriken bauen und unter anderem mit Zügen verbinden. Außerdem bieten die Entwickler eine umfangreiche Modding-API an.

Trotz der eher bescheidenen Grafik lief das Spiel nicht wirklich gut auf meinen T400. Es gibt aber Linux Support und die Entwickler stellen auch eine kleine Demo bereit.

Colocation

Kai hat sich ein eigenes Colocation Rack gemietet und alle seine Server dorthin umgezogen. Er hat uns ein paar Eindrücke vermittelt wie der Umzug lief und auf welche Besonderheiten zu achten ist. Zum Beispiel sollte man seine Patchkabel immer etwas länger kaufen, damit am Ende nicht ein paar Zentimeter fehlen.

Außerdem ging es noch um Ausfallsicherheit für vServer und mit welchen Möglichkeiten man diese Verbessern kann.

Android Backups

Weil ich mein Smartphone mit Cyanogenmod flashen wollte musste ich ein vollständiges Backup anlegen. Meine Idee war das Backup mit adb zu erstellen. Ein vollständiges Backup lässt sich so auch anlegen. Allerdings hätte ich gerne die Möglichkeit aus dem Backup nur einzelne Apps wiederherzustellen. Das scheint mit dem adb Backup nicht möglich zu sein. Letztendlich habe ich dann eine App verwendet um mir entsprechende Backups zu erstellen, aber eine Kommandozeilenlösung wäre mir lieber gewesen.

Rückschau vom 30.03.2016

Na bevor der Blog hier ganz einschläft erzähle ich heute mal wieder was auf dem Chaostreff denn so passiert ist 🙂 Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht mehr regelmäßig treffen würden, das Problem ist viel mehr, dass meistens niemand so recht die Motivation findet eine Rückschau zu schreiben.

Again what learned

Um den Sim Lock für ein iPhone zu entfernen muss man wohl das iPhone an einen Rechner mit iTunes abschließen. Thomas löste das dann ganz pragmatisch: 500mb iTunes runterladen, installieren. iPhone anschließen, Sim Sperre entfernen, iTunes deinstallieren.

Quote of the day

Diese .com Domains funktionieren dann ja auch weltweit, oder? Weil .de Domains sind ja nur in Deutschland erreichbar.

Spielen unter Linux

IMG_20160330_213002Jan zeigte uns dann noch das Spiel Human Resource Machine, das er unter Linux auf einem doch schon etwas betagten Thinkpad T400 ohne Probleme starten konnte. Wem es was sagt, das Spiel ist von den gleichen Machern wie World of Goo, das ich damals auch sehr gerne gespielt habe.

Es geht bei Human Resource Machine darum spielerisch Programmieraufgaben zu lösen. Man zieht verschiedene Aktionen auf ein Feld um Boxen von der Inbox in die Outbox zu bekommen und dabei die gestellte Aufgabe zu lösen.

Und sonst?

Ansonsten ging es noch um Cheating in GTA 5 und  Reverse-Engineering durch abschneiden und abfotografieren einzelner Schichten eines Crypto-Chips. Wir diskutierten außerdem um die Sinnhaftigkeit verschiedener CAs (Certificate Authorities) und noch vieles mehr, das ich entweder vergessen habe, oder direkt verpasst habe, da ich heute leider erst etwas später gekommen bin.

Chaostreff am 13.1.2016

Der erste Chaostreff im neuen Jahr begann erstmal damit, dass wir uns vor verschlossener Gaststätte standen, da wir nicht wussten, dass dort noch Betriebsurlaub war. Wir haben uns dann spontan für ein anderes Restaurant in der Nähe entschieden. Insgesamt waren wir zu dritt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob einfach sonst niemand kommen wollte, oder ob vielleicht einige nichts davon mitbekommen hatten, dass wir spontan das Restaurant gewechselt hatten (trotz Mail an die Mailingliste und Blog-Eintrag).

Da wir ja ein Chaostreff sind kamen wir natürlich nicht um das Thema 32C3 herum. Von uns war zwar keiner dort, dennoch haben wir uns einige der Aufgezeichneten Vorträge angesehen. Einig waren wir uns auf jeden Fall, dass man „Hacker Jeopardy“ nicht verpassen darf.

Auch kamen wir wieder auf unsere Idee von einer gemeinsamen Hardware-Bastelei zurück. Jans Idee war, dass ja jeder für sich irgendein kleines Fahrzeug basteln könnte und man diese nachher irgendwann mit Schwarmintelligenz ausstatten könnte. Damit könnte man sie dann gemeinsam irgendwelche Aufgaben lösen lassen.

In der Technik-Welt ist auch VR (Virtual Reality) ein großes Thema. Demnächst werden wohl die zwei großen erwarteten Modelle, die Oculus Rift und die HTC Vive herauskommen. Leider werden diese wohl beide preislich eher unattraktiv, vor allem wenn man bedenkt, dass man dazu auch noch einige hundert Euro für eine neue Grafikkarte investieren müsste, um diese sinnvoll nutzen zu können.

In die ähnliche Richtung und doch wieder ganz anders geht AR (Augmented Reality). Hier wird einem keine künstliche Welt vor Augen gehalten, sondern es werden in die reale Welt zusätzliche Objekte projiziert. Microsoft hatte hier vor einer Weile auch schon eine AR Brille, die Holo Lens, vorgestellt. Michael hatte hier die Vision von Echtzeitanleitungen zum Fahrrad/Auto reparieren, oder Hilfestellungen beim Erlernen eines Instruments.

Zudem ging es noch um Star Wars, Ideen zu einem FabLab in Gunzenhausen und wir haben festgestellt, dass heute ja eigentlich gar kein Chaostreff wäre, da es ja eine gerade Kalenderwoche ist. Demnach ist also nächste Woche schon wieder ein Chaostreff, selber Ort, selbe Uhrzeit wie immer 🙂

Chaos spontan: Heute im San Marco

Kurze Info an alle, die heute eventuell noch vorbei schauen wollten:

Das Hafner hat leider aktuell noch Betriebsurlaub, was wir leider erst festgestellt hatten als wir schon vor verschlossener Tür standen.

Deshalb sind wir heute spontan im San Marco (Gerberstr. 1, Gunzenhausen).

Chaostreff am 16.12.2015

Es war einmal vor zwei Wochen in der oft stressigen Adventszeit wie so oft in diesem Jahr, jeden zweiten Mittwoch, im Lokal Hafner…
Wer jetzt denkt es kommt eine Rückschau, den muss ich leider enttäuschen. Wir hatten uns zwar zahlreich getroffen und wieder jede menge interessanter Themen besprochen, aber wir dachten uns, bevor wir am 30.12.2015 mit dem nächsten Treff das Chaos-Jahr abschließen (es fand dann aus Gründen doch kein Treffen im alten Jahr mehr statt), ein kleiner Ausblick in die Zukunft:

Was streben wir an? Was wollen wir tun? Welche Themen könnten wir genauer betrachten, welche neu dazu gewinnen? Und ja, was ist mit basteln?!?

Eine große Drohne (Quadrocopter) als Bausatz war der erste Gedanke. Dieser wurde aber wieder etwas verworfen. Zu teuer und vor allem wer soll diesen am Schluss des Projekts besitzen. Wir haben an dieser Idee dennoch etwas festgehalten. Wenn es genug Zustimmung gibt, soll das bis jetzt erdachte Projekt wie-folgt aussehen: Jeder kaufe sich einen kleinen Quadrocopter, Multicopter, Roboter oder ein sonstiges programmierbares Vehikel, welches man am liebsten hat und in das persönliche Budget passt. Das Gruppenprojekt bestünde dann darin diese Gerätschaften so zu programmieren, dass diese zusammenarbeiten und die ein oder andere Aufgabe meistern.
So kann jeder sein bevorzugtes Elektrospielzeug einbringen und es ist für genug Bastel- und Programmierspaß gesorgt. Wer sich keine Hardware kaufen möchte kann dennoch mit beim Programmieren helfen und sollte jemand den Chaostreff GUN erst entdecken, kann dieser problemlos einsteigen.

Ein weiterer Gedanke für die Zukunft, der für die Bastler und Technik-Interessierten in und rund um Gunzenhausen einen Platz für kreativen Freiraum geben könnte, ein FabLab.
Wenn auch ein ferner Gedanke, so muss man ihn keimen lassen. Auch andere FabLabs haben über ein Jahr gebraucht um Interessenten zu sammeln und zu informieren, bevor die Umsetzung konkreter wurde. Hierzu möchte ich ein paar Links teilen:
http://fablab-rothenburg.de/
http://www.ronair.tv/kunstundkultur.php?ID=840