Chaostreff am 27.04.2016

Mal wieder ein Abend voller Chaos im Hafner…
Irgendwie sind wir auf das Thema Backup gekommen und um es kurz zu machen, Quote of the day:

Kein Backup? Kein Mitleid!

Kai erzählte, dass er an einem neuen Theme für unseren Blog arbeitet, wir sind gespannt 🙂

Wir lernten außerdem, dass in manchen Schulen das Thema ‚Datenbanken/SQL‘ anhand von Microsoft Excel (ja Excel, nicht Access) beigebracht wird. Da kam dann auch die berechtigte Frage auf wie man denn da dann ein INSERT oder UPDATE ausführt. Wir sind zu keiner Antwort gekommen. Wenn ihr die Lösung habt, dann erhellt uns bitte 🙂

IMG_20160427_214442Wir haben zwar festgestellt, dass wir alle keine großen Apple-Fanboys sind, trotzdem haben wir uns aus unerklärlichen Gründen mal über die aktuelle Produktpalette informiert und getestet wie viel Geld man denn so für einen einzelnen Mac-Rechner ausgeben kann 😀

Wir haben uns dann wider Erwarten übrigens dazu entschlossen doch keinen Mac Pro zu kaufen 😉

Chaostreff am 13.04.2016

Beim letzten Treffen haben wir wieder über dies und das geredet. In Erinnerung sind mir folgende Themen geblieben.

Spiel der Woche

Dieses Mal habe ich das Spiel Factorio vorgestellt. Factorio ist ein Early-Access Spiel und fühlt sich ein bisschen wie an wie Minecraft mit Tekkit und Railcraft. Es geht um Crafting und vor allem um Automatisierung. Nach und nach lassen sich komplexe Fabriken bauen und unter anderem mit Zügen verbinden. Außerdem bieten die Entwickler eine umfangreiche Modding-API an.

Trotz der eher bescheidenen Grafik lief das Spiel nicht wirklich gut auf meinen T400. Es gibt aber Linux Support und die Entwickler stellen auch eine kleine Demo bereit.

Colocation

Kai hat sich ein eigenes Colocation Rack gemietet und alle seine Server dorthin umgezogen. Er hat uns ein paar Eindrücke vermittelt wie der Umzug lief und auf welche Besonderheiten zu achten ist. Zum Beispiel sollte man seine Patchkabel immer etwas länger kaufen, damit am Ende nicht ein paar Zentimeter fehlen.

Außerdem ging es noch um Ausfallsicherheit für vServer und mit welchen Möglichkeiten man diese Verbessern kann.

Android Backups

Weil ich mein Smartphone mit Cyanogenmod flashen wollte musste ich ein vollständiges Backup anlegen. Meine Idee war das Backup mit adb zu erstellen. Ein vollständiges Backup lässt sich so auch anlegen. Allerdings hätte ich gerne die Möglichkeit aus dem Backup nur einzelne Apps wiederherzustellen. Das scheint mit dem adb Backup nicht möglich zu sein. Letztendlich habe ich dann eine App verwendet um mir entsprechende Backups zu erstellen, aber eine Kommandozeilenlösung wäre mir lieber gewesen.

Rückschau vom 30.03.2016

Na bevor der Blog hier ganz einschläft erzähle ich heute mal wieder was auf dem Chaostreff denn so passiert ist 🙂 Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht mehr regelmäßig treffen würden, das Problem ist viel mehr, dass meistens niemand so recht die Motivation findet eine Rückschau zu schreiben.

Again what learned

Um den Sim Lock für ein iPhone zu entfernen muss man wohl das iPhone an einen Rechner mit iTunes abschließen. Thomas löste das dann ganz pragmatisch: 500mb iTunes runterladen, installieren. iPhone anschließen, Sim Sperre entfernen, iTunes deinstallieren.

Quote of the day

Diese .com Domains funktionieren dann ja auch weltweit, oder? Weil .de Domains sind ja nur in Deutschland erreichbar.

Spielen unter Linux

IMG_20160330_213002Jan zeigte uns dann noch das Spiel Human Resource Machine, das er unter Linux auf einem doch schon etwas betagten Thinkpad T400 ohne Probleme starten konnte. Wem es was sagt, das Spiel ist von den gleichen Machern wie World of Goo, das ich damals auch sehr gerne gespielt habe.

Es geht bei Human Resource Machine darum spielerisch Programmieraufgaben zu lösen. Man zieht verschiedene Aktionen auf ein Feld um Boxen von der Inbox in die Outbox zu bekommen und dabei die gestellte Aufgabe zu lösen.

Und sonst?

Ansonsten ging es noch um Cheating in GTA 5 und  Reverse-Engineering durch abschneiden und abfotografieren einzelner Schichten eines Crypto-Chips. Wir diskutierten außerdem um die Sinnhaftigkeit verschiedener CAs (Certificate Authorities) und noch vieles mehr, das ich entweder vergessen habe, oder direkt verpasst habe, da ich heute leider erst etwas später gekommen bin.

Chaostreff am 13.1.2016

Der erste Chaostreff im neuen Jahr begann erstmal damit, dass wir uns vor verschlossener Gaststätte standen, da wir nicht wussten, dass dort noch Betriebsurlaub war. Wir haben uns dann spontan für ein anderes Restaurant in der Nähe entschieden. Insgesamt waren wir zu dritt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob einfach sonst niemand kommen wollte, oder ob vielleicht einige nichts davon mitbekommen hatten, dass wir spontan das Restaurant gewechselt hatten (trotz Mail an die Mailingliste und Blog-Eintrag).

Da wir ja ein Chaostreff sind kamen wir natürlich nicht um das Thema 32C3 herum. Von uns war zwar keiner dort, dennoch haben wir uns einige der Aufgezeichneten Vorträge angesehen. Einig waren wir uns auf jeden Fall, dass man „Hacker Jeopardy“ nicht verpassen darf.

Auch kamen wir wieder auf unsere Idee von einer gemeinsamen Hardware-Bastelei zurück. Jans Idee war, dass ja jeder für sich irgendein kleines Fahrzeug basteln könnte und man diese nachher irgendwann mit Schwarmintelligenz ausstatten könnte. Damit könnte man sie dann gemeinsam irgendwelche Aufgaben lösen lassen.

In der Technik-Welt ist auch VR (Virtual Reality) ein großes Thema. Demnächst werden wohl die zwei großen erwarteten Modelle, die Oculus Rift und die HTC Vive herauskommen. Leider werden diese wohl beide preislich eher unattraktiv, vor allem wenn man bedenkt, dass man dazu auch noch einige hundert Euro für eine neue Grafikkarte investieren müsste, um diese sinnvoll nutzen zu können.

In die ähnliche Richtung und doch wieder ganz anders geht AR (Augmented Reality). Hier wird einem keine künstliche Welt vor Augen gehalten, sondern es werden in die reale Welt zusätzliche Objekte projiziert. Microsoft hatte hier vor einer Weile auch schon eine AR Brille, die Holo Lens, vorgestellt. Michael hatte hier die Vision von Echtzeitanleitungen zum Fahrrad/Auto reparieren, oder Hilfestellungen beim Erlernen eines Instruments.

Zudem ging es noch um Star Wars, Ideen zu einem FabLab in Gunzenhausen und wir haben festgestellt, dass heute ja eigentlich gar kein Chaostreff wäre, da es ja eine gerade Kalenderwoche ist. Demnach ist also nächste Woche schon wieder ein Chaostreff, selber Ort, selbe Uhrzeit wie immer 🙂

Chaos spontan: Heute im San Marco

Kurze Info an alle, die heute eventuell noch vorbei schauen wollten:

Das Hafner hat leider aktuell noch Betriebsurlaub, was wir leider erst festgestellt hatten als wir schon vor verschlossener Tür standen.

Deshalb sind wir heute spontan im San Marco (Gerberstr. 1, Gunzenhausen).

Chaostreff am 16.12.2015

Es war einmal vor zwei Wochen in der oft stressigen Adventszeit wie so oft in diesem Jahr, jeden zweiten Mittwoch, im Lokal Hafner…
Wer jetzt denkt es kommt eine Rückschau, den muss ich leider enttäuschen. Wir hatten uns zwar zahlreich getroffen und wieder jede menge interessanter Themen besprochen, aber wir dachten uns, bevor wir am 30.12.2015 mit dem nächsten Treff das Chaos-Jahr abschließen (es fand dann aus Gründen doch kein Treffen im alten Jahr mehr statt), ein kleiner Ausblick in die Zukunft:

Was streben wir an? Was wollen wir tun? Welche Themen könnten wir genauer betrachten, welche neu dazu gewinnen? Und ja, was ist mit basteln?!?

Eine große Drohne (Quadrocopter) als Bausatz war der erste Gedanke. Dieser wurde aber wieder etwas verworfen. Zu teuer und vor allem wer soll diesen am Schluss des Projekts besitzen. Wir haben an dieser Idee dennoch etwas festgehalten. Wenn es genug Zustimmung gibt, soll das bis jetzt erdachte Projekt wie-folgt aussehen: Jeder kaufe sich einen kleinen Quadrocopter, Multicopter, Roboter oder ein sonstiges programmierbares Vehikel, welches man am liebsten hat und in das persönliche Budget passt. Das Gruppenprojekt bestünde dann darin diese Gerätschaften so zu programmieren, dass diese zusammenarbeiten und die ein oder andere Aufgabe meistern.
So kann jeder sein bevorzugtes Elektrospielzeug einbringen und es ist für genug Bastel- und Programmierspaß gesorgt. Wer sich keine Hardware kaufen möchte kann dennoch mit beim Programmieren helfen und sollte jemand den Chaostreff GUN erst entdecken, kann dieser problemlos einsteigen.

Ein weiterer Gedanke für die Zukunft, der für die Bastler und Technik-Interessierten in und rund um Gunzenhausen einen Platz für kreativen Freiraum geben könnte, ein FabLab.
Wenn auch ein ferner Gedanke, so muss man ihn keimen lassen. Auch andere FabLabs haben über ein Jahr gebraucht um Interessenten zu sammeln und zu informieren, bevor die Umsetzung konkreter wurde. Hierzu möchte ich ein paar Links teilen:
http://fablab-rothenburg.de/
http://www.ronair.tv/kunstundkultur.php?ID=840

Chaostreff am 18.11.2015

Am 18.11., dass ist jetzt schon zwei Wochen her, haben wir uns wieder getroffen um über aktuelles und weniger aktuelles zu reden. Dabei ging es unter anderem um Let’s Encrypt, die kostenlos und automatisch TLS Zertifikate ausstellen möchten. Aktuell läuft noch die Closed Beta Phase, aber wir haben schon einen Zugang ergattern können und so ist diese Seite bereits mit einem Let’s Encrypt Zertifikat ausgestattet.

Bernd hat uns sein neues Projekt vorgestellt, bei dem er USB Anschlüsse 3D drucken will. Dazu hat anhand der Spezifikationen ein Modell erstellt und schon einen Teil als Beispiel gedruckt.

Kai und Thomas haben sich über die Vor- und Nachteile von Proxmox und OpenStack ausgetauscht und dann auch kurz gezeigt wie sie damit ihre VMs verwalten.

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Gegen Ende hat sich Thomas dann noch an dem Wargame Bandit versucht, bei dem man sich per SSH auf einen Server einloggen muss und dort dann mit Standard Tools Rätsel lösen muss um das Passwort für das nächste Level zu erhalten.
Hier haben dann auch alle ganz gespannt zugesehen, wie Thomas sich durch durch die levels und mehrfach verschachtelte Archive gekämpft hat.
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Chaostreff am 04.11.2015

Wenn Nerds auf Nerds treffen, dann ist mal wieder Chaostreff im Hafner in Gunzenhausen.

In gemütlicher Atmosphäre haben wir uns über aktuelle IT und Computerthemen unterhalten, wie auch die neuen Computerspiele und neue Techniken.

Jan stellte uns ein nützliches Tool vor um die WordPress Sicherheit zu überprüfen. Das Programm heißt „WPScan“ und man kann es auf Github (HIER) finden. Das Tool überprüft remote ob alle Plugins/Themes auf dem aktuellsten Stand sind und welche bekannten Sicherheitslücken diese haben. Dies erleichtert die Arbeit des Administrators ein wenig. Die Software basiert auf Ruby und ist auf Debian und Ubuntu kinderleicht zu installieren!

Mit Thomas haben wir ein wenig im Netzwerk „herumgeschnüffelt“ und konnten auch diverse nette „Nach-Hause-Telefonieren“ Prozesse bei Windows finden 😉

Das absolute Highlight war aber wie immer das Abendessen, welches super geschmeckt hat (#schleichwerbung)

Zwischendurch spielten wir ein wenig Schach auf einen Lenovo Yoga, was sich ideal dafür eignet, probierten eine Cardboard VR Brille von Google aus und unterhielten uns auch viel über Servertechnik.

Eigentlich schon viel für einen so kurzen Abend! Bis zum nächsten mal am 18.11.2015 im Hafner!

Beitragsbild:

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Chaostreff am 07.10.2015

In Chaotischer Regelmäßigkeit haben wir uns nach wiedereinmal zwei Wochen im Hafner zusammengefunden. Mit ganzen 2³ Anwesenden Chaoten haben wir dieses Mal ein gemütliches Treffen abhalten können.

Anfangs diskutierten wir über unterschiedliche Linux-Distributionen, allem voran Debian und den unzähligen, auf Debian basierten Distros wie etwa Ubuntu oder Mint. Nun da jemand ein Debian-Image benötigte aber keine Zeit zum Download hatte, konnte man glücklicherweise mit einem TAILS-Stick weiterhelfen.

TAILS ist zwar nicht direkt Debian, aber hat so seine Vorzüge besonders im Umgang mit Anonymisierung und dem TOR-Netzwerk. #coolstuff  Wofür steht TAILS eigentlich? Irgendwas mit Fuchsschwänzen glaub‘ ich.

Nun T.A.I.L.S ist ein Akronym für „The amnestic incognito live-system“. Das System wurde vor allem durch Snowden bekannt, der es selbst benutzt haben soll. Das allein macht TAILS schon mal zu einer interessanten Linux-Distro die man gerne mal ausprobieren kann. (natürlich nur zu Bildungszwecken) TAILS

Weitere interessante Linux-Distributionen kann man auf distrowatch vergleichen.

 

Weitere Diskussionen handelten von Grafikkarten und deren Rolle in unseren Rechnern. Es ist doch auch jedesmal eine sch..öne(!) Herausforderung NVIDIA-Grafikkarten mit Linux-System zu verwenden, war eine Erkenntnis des Abends.

So redeten wir darüber, welche Betriebstemperaturen nun für eine moderne Grafikkarte angemessen sind, oder ob man die Hardware am besten mit diversen Kühltechniken in die Eiszeit schickt.

Nun wenn man neben Minecraft auch aufwendige CAD-Anwendungen oder das nächste ANNO 4203 verwenden möchte, kommt man wohl kaum darum herum, die teure High-End Hardware etwas abzukühlen. Ganz so schwierig zu kühlen, wie etwa ein französisches Fusionskraftwerk sind unsere Grafikkarten dann doch nicht.

 

Nachdem wir dann noch über alte USB-Dongles diskutierten, und wie man diese möglicherweise auch Zweck entfremden könnte, wurde auch wieder der Wunsch lauter:

Lass uns was basteln!

Ja Basteln klingt nach einer sehr guten Idee! Da schon bei vorherigen Treffen wünsche nach sowohl Hardware- als auch Softwarebasteleien immer wieder laut wurden sollten wir langsam etwas konkreter werden. Als Location kann ich mal für eine begrenzte Teilnehmerzahl einfach mein Wohnung anbieten und ich Hoffe, dass wir uns beim nächsten Treffen auf eine Aufgabe einigen können. 😉

 

Am Ende hatten wir noch eine kurze Unterhaltung zu Cloud-Computing und speziell zu OpenStack, welches als OpenSource-Lösung gute Chancen hat, Cloud-Computing zu standartisieren und Entwickler mit einheitlichen APIs und Lösungen ausstatten kann. Derzeit, bei den großen Betreibern wie Microsoft Azure oder Amazon Web-Services bieten diese eher eigene APIs an, die für unterschiedliche Zwecke Vor- und Nachteile bringen.

 

So freuen wir uns, bis in zwei Wochen uns wieder zusammen zu setzen und uns über unterschiedlichste Themen aus dem Chaos des modernen Alltags austauschen zu können und hoffentlich (bald!) mal ein gemeinsames Projekt in Angriff nehmen können.

#Weltfrieden 🙂

 

Chaostreff am 23.9.2015

Wieder sind 2 Wochen vergangen und es fanden sich 4 Leute zu einem geordnet  chaotischem Treffen.

Bunt verteilt über verschiedene Kategorien gab es spannende Themen, über die sich ausgetauscht wurde. Unter anderem E-Mail, das trotz einiger Schwächen weiterhin eines der bekanntesten Kommunikationsmittel darstellt. Hier wurde von uns ein mögliches System erdacht, um beispielsweise die Anzahl unerwünschter Newsletter mithilfe einer Art Signatur zu reduzieren, was allerdings aufgrund der Komplexität und der schnell wachsenden Anzahl an Public-/Privatekeys, die hier benötigt werden, verworfen wurde.

Apropos Komplexität, ernsthafte Konkurrenz zu dem etablierten System E-Mail stellen Instant Messenger dar. Populäre Beispiele hierfür sind Whatsapp oder Telegram, die von einer riesigen Anzahl an Usern genutzt werden.
Die Registrierung und Nutzung gestaltet sich als einfach: Telefonnummer angeben und los, keine aufwändige Anbietersuche, Nickname- und Passwortvergabe. Sicherheit und Privatsphäre stehen hier an hinterster Stelle. Vor Allem Open Source-Alternativen tun sich an dieser Stelle schwer, da diese von Leuten mit anderer Zielen entworfen wurde. Hierbei geht es meist um die eigenen Anwendungsfälle, wohingehend die neuen Startups eine völlig andere Nutzergruppe im Visier haben, auf die das Gesamtsystem abgestimmt wird.

Weiteres Thema zu verschiedensten Anwendungen waren die beiden Arten, wie man Anwendungen gestaltet. Auf der einen Seite stand hier die eierlegende Wollmilchsau, die nebenbei auch noch Kaffee kocht, während man beispielsweise im Internet surft. Auf der anderen Seite eine Vielzahl von hochspezialisierten Anwendungen, die nach dem KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid) arbeiten. Hier stößt man auf einige Probleme, sollte man ein Programm verwenden, das zwar alles kann, aber nichts richtig, so ist das genauso schlimm, wie einen ganzen Werkzeugkoffer voller spezialisierter Tools, deren Existenz man bei der Hälfte nicht bewusst ist und die andere Hälfte so verunstaltet um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Daraus ergab sich auch als krönender Abschluss eine relativ lustige Diskussion darüber, ob es nicht benutzerfreundlich wäre, das bekannte Office-Programm, welches man hier nimmt sei dahingestellt, so zu verändern, dass der Nutzer statt der 5 oder 6 Programme, die er mitgeliefert bekommt, ein einzelnes Multidokument bearbeitet. Entweder soll sich dieses so anpassen, dass derjenige, der es nutzt, auf den einzelnen Feldern nur die Menüpunkte sieht, die er benötigt, sollte er beispielsweise eine Tabelle einrichten, um diese im Rahmen eines Word-Dokuments zu nutzen oder in einer Präsentation einbinden. Alternativ könnte man auch zu jedem Zeitpunkt alle Punkte einblenden, was jedoch zu noch verschachtelteren Menüs führt, als sie zum jetzigen Zeitpunkt schon existieren. Am Ende könnte dies den Anwender noch mehr irritieren und frustrieren wodurch jetzt noch nicht bekannt ist, unter welchen Umständen sich welche Methode besser eignen würde.