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Bastelabend

Wir machen den Bastelkeller sch├Ân

Hui ist das schon wieder lang her seit dem letzten Beitrag hier. Heute haben wir mal ein paar Poster aufgeh├Ąngt, die wir von der diesj├Ąhrigen Easterhegg mitgebracht haben ­čÖé

Die drei linken Poster sind vom 34C3 und passen mit den Schraubenziehern und dem Motto ‚tuwat‘ auch sehr gut in den Bastelkeller wie wir finden.

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Bastelabend Chaostreff

Chaostreff am 25.10.2017 uuuh 3D

3D Evolution
Testdrucke

Nach langem Kalibrieren, Einstellen und Probieren sind wir endlich mit den Druck-Ergebnissen einigerma├čen zufrieden. Es war wieder ein spa├čiger Abend.

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Bastelabend

Wir haben uns heute Musik angeschaut

Nachdem wir das letzte Mal schon auf einem analogen Oszilloskop ‚Musik‘ angesehen haben (siehe oscilloscopemusic.com) wollten wir uns heute mal dran machen und selbst etwas kreieren.

Als Vorlage habe ich das hier genommen und etwas angepasst und herum gespielt. Relativ schnell konnten wir so einen Kreis und ein Viereck ‚zeichnen‘ ­čÖé

Den Code um die entsprechende Sounddatei zu erstellen findet ihr in diesem Repo chaostreff-gun/pyscopemusic. Vielleicht will da ja jemand noch dran weiter basteln ­čśë

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Bastelabend

Versuche mit einem Arexx AAR-04 Roboter

Es war mal wieder Bastelkeller Zeit!

Irgendwo im hintersten Eck habe ich noch einen Roboter des Typs Arexx AAR-04 ausgegraben. Dieser hat zwar durch auslaufende Batterien schon einen S├Ąureschaden abbekommen, funktioniert aber immer noch ­čÖé

Mit dem dazugeh├Ârigen Schaltplan ist das Programmieren zumindest technisch gesehen schonmal kein Problem mehr:

Der Roboter l├Ąsst sich direkt in der Arduino IDE ├╝ber USB programmieren (ein Arduino Bootloader ist schon auf dem Atmega328P drauf). Au├čerdem besitzt er einen L293D Motortreiber sowie einen FT232RL USB to Seriell Wandler.

Dazu gibt es eine LED mit zwei Fototransistoren am Kopf zum folgen einer Linie, eine frei ansteuerbare LED, zwei Lichtschranken zum Messen der Motorgeschwindigkeit sowie nat├╝rlich die Motoren. Betrieben wird er entweder ├╝ber USB (was zu wenig Strom f├╝r die Motoren liefert) oder ├╝ber 4 AAA Batterien.

Als erstes sollte der Roboter:
a) Eine Linie suchen, und
b) dieser folgen.

So einfach es klingt, so kompliziert war es dann doch, denn die Helligkeit, die die Fototransistoren messen h├Ąngt nat├╝rlich nicht nur vom Untergrund ab, sondern auch von der Umgebungshelligkeit. Trotz bester Planung mit dem neuen Whiteboard

war der Programmcode nicht auf Anhieb fertig. Zwar folgte er manchmal der Linie. Manchmal aber auch nicht. Und manchmal drehte er sich einfach nur im Kreis….

Wenn das mal funktioniert dann soll der Roboter nat├╝rlich noch WLAN bekommen (hierf├╝r steht ein ESP8266 Chip in den Startl├Âchern, der aber mit 3.3 Volt angesprochen werden will, deshalb muss hier noch ein Spannungsteiler und Spannungsregler dazu) und zus├Ątzlich soll noch ein Ultraschall-Abstandssensor mit drauf kommen.

Abseits der Roboterprogrammierung rauchten auch die K├Âpfe beim Konfigurieren von automatisierten Erinnerungen basierend auf Taskwarrior-Aufgaben und beim Server-Upgrade von Debian Jessie auf Stretch wobei mit Erschrecken festgestellt wurde, dass Puppet dort in Version 4 vorhanden ist und sich doch das ein oder andere ge├Ąndert hat.

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Der Erste Tag im Bastelkeller

So ein echter Chaostreff braucht auch einen extra (chaotischen!) Bastelkeller. Mittlerweile konnten wir eine Location auftreiben die standesgem├Ą├č in einem Keller liegt, aber mit gen├╝gend Steckdosen und koffeinhaltigen Getr├Ąnken versorgt ist.

Nachdem die Location geputzt und vorbereitet wurde hatte ich schon das erste Projekt. Und zwar handelte es sich um eine Batterie f├╝r ein IBM DS3400 Storage System. Diese Batterien m├╝ssen regelm├Ą├čig (alle paar Jahre) gewechselt werden und kosten so ab 250 ÔéČ das St├╝ck. Wechselt man die Batterie nicht so wird der Schreibcache des Storagesystems deaktiviert, was nat├╝rlich absolut nicht w├╝nschenswert ist.

Es scheint hier zwei Arten zu geben wie das Storage erkennt ob eine Batterie gewechselt werden muss. Und zwar entweder mit einem regelm├Ą├čigen Lerncyclus (Cache deaktivieren, Batterie komplett entladen, Batterie komplett vollladen, Cache aktivieren) oder aber mit einer Automatik die wohl das Alter der Batterie bestimmt.

Bei diesen Batterien scheint aber eine andere Technik zum Einsatz zu kommen. Au├čerdem wurde ich neugierig da das Storage-System einem das Herstelldatum der Batterie anzeigen kann. Und wo eine Anzeige ist m├╝ssen die Daten auch irgendwo gespeichert werden!

Ich habe also die Platine mal etwas genauer angesehen, und neben einem Hochleistungsentladewiderstand und einigem weiteren H├╝hnerfutter fand sich tats├Ąchlich ein Chip mit der Beschriftung „PCA9500“. Dem Datenblatt nach ist das ein 8-Bit I/O-Expander der ein 2-kbit-EEPROM beinhaltet. Na mal sehen was da gespeichert ist.

Ein bisschen durchpiepsen mit dem Multimeter f├╝hrte zu den richtigen Anschl├╝ssen von VCC, GND, SCL und SDA:

Ich wollte nun eigentlich mit einem Arduino mit dem Chip sprechen, aber im Datenblatt stand unter „Absolute Maximum Ratings“ nur 3.8 V – also h├Ątte ein 5V Arduino wohl eher ein Barbeque verursacht.

Zum Gl├╝ck hatte Bernd einen Raspberry Pi rumfliegen – den wir erstmal nicht ├╝bers Netzwerk erreichen konnten. Ein USB zu seriell Kabel f├╝hrte hier zum Erfolg und die Konsole des Pis begr├╝├čte uns.

Mittels i2cdetect konnten wir tat├Ąchlich den Chip mit der Adresse 0x20 und 0x50 finden. Wobei 0x20 der IO-Expander ist (0b00100000) und 0x50 das EEPROM (0b01010000). Die Adressen stehen freundlicherweise auch im Datenblatt (man muss hier wegen dem R/W-Bit um eines nach rechts shiften). Die Hardware Programmable Pins (das sind die Widerst├Ąnde links oben) liegen alle auf GND.

Ein kurzes i2cdump sp├Ąter hatten wir die Daten:

Leider funktionierte das schreiben des Herstelldatums (von 2011 auf 2016) nicht auf Anhieb. Doch das Datenblatt half auch hier weiter: Pin 13 ist der Write-Enable Pin.┬á Er liegt normalerweise auf VCC und muss zum schreiben auf GND gezogen werden. Netterweise ist da relativ direkt daneben ein gro├čes goldenes Pad damit man da bequem rankommt – sch├Ątzungsweise wird mit diesem in der Fabrik der Schreibschutz einmalig deaktiviert. Rausgef├╝hrt ist der Pin nicht auf den Connector denn das Storage soll die Daten nicht ├Ąndern.

Wir aber schon ­čÖé

Wenn man jetzt noch ein neues Batterie-Pack dranklemmt w├Ąre der manuelle refurbish fertig. Und sch├Ątzungsweise 200 ÔéČ hat man auch noch gespart.

Leider traue ich mich nicht dass Ding jetzt auch wirklich in einem aktiv laufenden Storage zu testen…

Im weiteren Verlauf des Abends kam dann noch endlich der lang ersehnte 3D Drucker an.

Nach erstem gro├čen Staunen und interessierten Blicken wollten wir ihn nat├╝rlich auch gleich ausprobieren. Also kurz einen Zylinder entworfen, in die Software des 3D-Druckers geworfen …

… und los geht’s:

Und siehe da, der 3D-Drucker druckt unseren Zylinder ­čÖéF├╝r den ersten Versuch doch schon mal ganz gut. Eventuell sollten wir den 3D-Drucker mal noch neu kalibrieren nach dem Transport oder uns allgemein etwas genauer damit auseinandersetzen ­čśÇ